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01.02.2013

the Good Evil laden zum Jahrhundert-Puzzeln ein: CC PLAY


Im Internet lagert ein Schatz. Hunderttausende von historischen Bildern - verschlagwortet, hochgeladen und dann meist vergessen. Das Kölner Game Studio the Good Evil will das mit einem digitalen Puzzle-Spiel ändern. CC PLAY ist kostenlos, webbasiert und speist sich aus mehreren tausend Bildern des Bundesarchivs die mit Informationen der deutschen Wikipedia verknüpft wurden.
Spielerisch erfahrbar werden so weite Teile der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Historische und nicht ganz so historische Momente: Vom Hitlerputsch 1923 bis zur Birkensafternte in Colditz 1985. Egal ob Bangemann, Wehner oder Wischnewski - alle mit dabei. Nur eben ein bisschen durcheinander.
CC PLAY wird so zu einem historischen Foto-Puzzle mit angeschlossener Infothek für unterwegs. Egal ob Smartphone, Tablet oder klassischer PC, durch die HTML5-basierte Umsetzung lässt sich das Spiel ohne ergänzende Plugins in allen modernen Webbrowsern ausprobieren.
CC PLAY ist Preisträger des Wettbewerbs WissensWert und wurde von Wikimedia Deutschland e.V. finanziell unterstützt. Alle eigenen und alle verwendeten Inhalte stehen unter freien Lizenzen und können weiterverwendet werden. Möglich gemacht hat das unter anderem eine Kooperation von Bundesarchiv und Wikimedia aus dem Jahr 2008.

Das Anfang des Jahres 2013 gegründet Game Studio the Good Evil GmbH konzentriert sich auf die Produktion von so genannten Serious Games - digitalen Spielen die nicht ausschließlich der Unterhaltung dienen. Die beiden Gründer Linda Kruse und Marcus Bösch sind Stipendiaten des AV Gründerzentrums NRW und haben beide am Cologne Game Lab einen Master of Arts in Game Development and Research absolviert.

www.ccplay.de