VGF Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrechte an Filmwerken mbH

Die VGF ist eine nach dem Urheberrechts­wahrnehmungs­gesetz vom Deutschen Patent­amt zugelassene urheber­rechtliche Verwertungs­gesellschaft.

Sie wurde 1981 von Film­produzenten und Film­verleihern mit dem Ziel gegründet, die ihnen und Film­urhebern durch das Urheber­rechts­gesetz zugewiesenen Vergütungs­ansprüche und kollektiv wahrzunehmenden Rechte geltend zu machen.

Die VGF ist vor allem für Film­hersteller und Regisseure tätig. Sie nimmt aber auch die Rechte aller derjenigen wahr, die ihre Rechte vom Hersteller eines Films ableiten, wie etwa Film­verleiher, Film­lizenz­­händler, Welt­vertriebs­­unter­nehmen u.a. Unter Film­herstellern sind selbst­verständlich auch die Co-Produzenten eines Films zu verstehen. Die VGF nimmt aller­dings nicht die Rechte an vorbe­stehenden Werken (Drehbuch, Musik) und an Fernseh­­auftrags­­produktionen wahr.

Förderung

Die VGF unterhält einen Förderungs­fonds, in den 3 % des Aufkommens der VGF fließen. Die Förderung kann in der Vergabe von Preisen, der Unter­stützung wissen­schaftlicher und künstlerischer Projekte und Einrichtungen, sowie in Nachwuchs­förderung bestehen. Über die Vergabe der Mittel entscheidet der Beirat der VGF.

Aus dem Förderungs­fonds vergibt die VGF seit 1995 jährlich einen Preis für Nachwuchs­produzenten eines Spiel­films. Ein weiterer Förderungs­schwerpunkt ist die Finanzierung von Stipendien für Nachwuchs­produzenten. Ferner werden schwer­punkt­mäßig Deutsche Film­hoch­schulen, so die Hoch­schule für Fernsehen und Film München und die DFFB Berlin gefördert.

VGF München
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